Ein rechtsextremer Kongress in Linz

 

Für den 29. Oktober 2016 ist in Linz ein rechtsextremer Kongress mit dem Titel “Verteidiger Europas” geplant. Verantwortlich hierfür zeigen sich offiziell das “Europäische Forum Linz” und die Medienpartner “Info-Direkt” und “Unzensuriert.at”. Geladen sind unter anderem SprecherInnen aus Österreich, Deutschland, Ungarn und Italien. Die Redoutensäle, vom Land Oberösterreich vermietete Prunksäle, sind dafür angemietet.

Mitten in der oberösterreichischen Hauptstadt wollen Rechtsextreme, Neofaschist_innen und Verschwörungstheoretiker_innen einen Kongress “gegen die ethnokulturelle Verdrängung der europäischen Völker” abhalten.[1][2]

Der Kongress stellt ein wichtiges Vernetzungstreffen der extremen Rechten in Österreich dar. Die Tatsache, dass das Land Oberösterreich zu diesem Zweck die Prunksäle vermietet führte zu Kritik. Als Reaktion bestellte Landeshauptmann Pühringer beim Landesamt für Verfassungsschutz eine schriftliche Einschätzung, die dem rechtsextremen Kongress ein “unbedenklichkeits Zeugnis” ausstellt.

Der folgende Text wurde verfasst um kritischeren Personen, die sich zum Beispiel nicht auf die bedenklichen “Einschätzungen” vom Bundesamt für “Verfassungsschutz” verlassen wollen, die Möglichkeit zu geben, sich ein Bild von den ProtagonistInnen und Organisationen zu machen, die hinter dem Kongress stehen und für ihn angekündigt sind.

Der Text erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist ein Versuch einen Überblick zu schaffen.

Zur Erklärung der Verwendung der Begrifflichkeiten empfehlen wir den den ausgezeichneten Text des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands, dem wir uns inhaltlich anschließen.

 

Die OrganisatorInnenDie ReferentInnenDie AusstellerInnenVerweiseQuellen

 

Wer steckt hinter der Organisation des Kongresses?

 

“Info-Direkt”

 

Im Impressum der Veranstaltungsseite “europaeisches-forum.at” ist der “Verein für Meinungsfreiheit und unabhängige Publizistik” angegeben. Der gleiche Verein, der auch im Impressum für das Magazin “Info-Direkt” angegeben ist. Obmann des Vereins ist Karl Winkler, welcher ebenfalls als Obmann der rechtsextremen österreichischen Landsmannschaft auftritt. [3][4]

Das Magazin “Info-Direkt” ist maßgeblich an der Organisation des Kongresses beteiligt.

Die Redaktion von “Info-Direkt” trat bisher kaum öffentlich in Erscheinung um mögliche unangenehme Berichterstattung zu vermeiden, denn gänzlich unbekannt sind die AkteurInnen nicht:

In einem “Die Zeit”-Artikel vom 18. Januar 2016 werden drei Personen hervorgehoben, die mit dem Magazin in Verbindung stehen. Stefan Magnet, Wolfgang Grabmayr und Felix Müller.

In einem früheren Impressum führte “Info-Direkt” die Firmenadresse von Wolfgang Grabmayr, seines Zeichens FPÖ-Gemeinderat in Linz und Mitglied der Linzer Burschenschaft Arminia Czernowitz. Weiters sprach Felix Müller für “Info-Direkt” bei einem Interview. 2009 trat dieser als FPÖ-Kandidat für die Linzer Gemeinderatswahl an und ist ebenfalls Mitglied der Arminia Czernowitz.[5][6][7]

Als Hauptakteur für “Info-Direkt” wird Stefan Magnet genannt. Dieser präsentierte bei einer Veranstaltung im alten Rathaus in Linz die Nummer Zwei des Magazins.Magnet ist einschlägig bekannt durch seine Aktivitäten in der österreichischen Neonazi-Szene. Seine Laufbahn begann beim inzwischen aufgelösten “Bund freier Jugend (BfJ)”, der Jugendorganisation der “Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik” (AFP).

Weitere Erfahrungen sammelte er später bei der AFP, dessen Treffen er 2004 in Wels eröffnete und 2007 über “Integration ist Völkermord (Von der Unumgänglichkeit der humanen Ausländerückführung)” referierte. In dieser Zeit pflegte der BFJ gute Kontakte zu den wegen Wiederbetätigung verurteilten Neonazis Gottfried Küssel und Felix Budin. Es wird auch vermutet, dass er zu den wichtigeren Personen im Umfeld von Alpendonau-Info gehörte. [8][9][10]

Seine “journalistische” Karriere begann Stefan Magnet beim BFJ Propaganda Blatt “Jugend Echo – Kampfschrift der nationalen Jugend Österreich” in dem sich Artikel mit den Titeln “Befreiungslüge 1945” oder “Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen” fanden. Danach führte er seine Karriere beim Lokalblatt “Wels im Bild” fort, wo er ab 2010 als Prokurist arbeitete. Gemeinsam mit dem verurteilten Neonazi und ehemaligem Chefideologen der NPD Andreas Thierry und seinem Kameraden aus BfJ-Zeiten Rene Hönig.[11][12]

Nachdem die Stadt Wels nach längerer Kritik aufhörte in der Zeitung zu inserieren, erhöht sich der Druck auf den Herausgeber Helmut Moser. Schon bald suchte die Zeitung neue JournalistInnen und wird inzwischen überhaupt nicht mehr von der Moser Media Group vertrieben. Inzwischen gibt sich Stefan Magnet als Werbeunternehmer mit Jobs unter anderem für die FPÖ und eben als Mitarbeiter von “Info-Direkt”.

Andreas Thierry dürfte danach nach Wien gegangen sein, ob Rene Hönig ebenso in info-Direkt involviert ist, bleibt unbekannt. magnet

Stefan Magnet

bfj-sticker-april-07 Flyer der AFP nach der Verhaftung Magnets und anderen wegen dem Vorwurf der Wiederbetätigung.

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Im Vordergrund Felix Budin, Gottfried Küssel und Stefan Magnet

Dem Onlineportal “Stopptdierechten” welches auch eine Präsentation des Magazins besucht hat, sind weitere Personen untergekommen, die in direkter Verbindung mit der Redaktion von “Info-Direkt” stehen.

Allen voran der Mann, der für “Info-Direkt” die Räume für Magazin-Präsentationen gemietet hat und gleichfalls ein Mitglied der Arminia Czernowitz ist: der Vize-Bürgermeister der Stadt Linz Detlev Wimmer. Nach einer langen Karriere in der FPÖ und deren Jungendorganisationen – stets in gutem Kontakt mit BFJ Kadern – und einer kurzen Karriere im Militär dürfte er dem Kongress Ende Oktober sicherlich wohlgesonnen sein. Das Heeresabwehramt attestierte ihm 2008:

Sowohl die teilweise engen und aufrechten persönlichen Kontakte zu Personen verfassungsfeindlicher bzw. bedenklicher Organisationen als auch die Bekundung (…) in Teilbereichen Zielsetzungen dieser Organisationen zu teilen, lassen eine erforderliche Distanz zur Zielsetzung verfassungsfeindlicher Bestrebungen vermissen.” Es bestünden daher “objektiv nachvollziehbare Anhaltspunkte”, dass von Wimmer “eine Gefahr für die militärische Sicherheit ausgeht
.[13][14][15][16][17]

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v.l.n.r. OÖ Vizehauptmann Manfred Haimbuchner (FPÖ), FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache, OÖ-Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) und Vizebürgermeister Linz Detlev Wimmer (FPÖ) am Burschenbundball in Linz.

Verschränkungen zwischen deutschnationalen Burschenschaften und der FPÖ sind hinlänglich bekannt, das gilt auch für Mitglieder der Arminia Czernowitz. Auf Bawekoll, ein älterer antifaschistischer Blog, werden eindrücklich die Verbindungslinien zur FPÖ deutlich gemacht. Als Fazit stellte sich dort heraus, dass nicht weniger als 15 Arminen 2013 in der FPÖ tätig waren und sind, oder für die Partei kandidiert haben. Neben Detlef Wimmer sind z.B. der Bundesratsabgeordnete Michael Raml sowie Wolfgang Kitzmüller, Ehemann der Nationalratsabgeordneten Anneliese Kitzmüller, weitere Mitglieder. [7]

Ein ansehnliches Beispiel für die politische Gesinnung der Burschenschaft war ein Vortragsabend mit dem Antisemiten Richard Melisch, für den mit einem nur marginal geänderten NS-Sujet geworben wurde. Die Arminia verfügt durch personelle Überschneidungen über einen starken Einfluß auf “Info-Direkt” und steht außerdem in einem Naheverhältnis zu den neofaschistischen “Identitären”. Diese haben ihre Linzer Zentrale in der Bude der Burschenschaft und haben diese im September 2016 zum “identitären Zentrum” erklärt, um von dort aus die bisher noch kleine oberösterreichische Truppe aufzubauen.[18][19]

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Die Arminia Czernowitz Linz: v.l.n.r. Michael Raml, Bundesratsabgeordneter FPÖ, Detlev Wimmer, FPÖ-Vizebürgemeister Linz, Felix Müller und Wolfgang Kitzmüller.

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Die Einladung zum Vortrag im Vergleich mit dem Original.

In einem Artikel der obskuren und vermutlich NPD-Nahen Saschsen-Depesche wird im Bezug auf “Info-Direkt” von einem Autorenkollektiv um den Parlamentsreferenten und Journalisten Jan Ackermeier berichtet.

In dieses Bild passt auch der Fakt, dass Jan Ackermeier seit einiger Zeit Politreferent des Landeshauptmannstellvertreters OÖ Manfred Haimbuchner (FPÖ) ist. Ackermeier ist eine der bekannteren Figuren der extremen Rechten. Mitglied in gleich zwei Burschenschaften der B! Normannia-Nibelungen zu Bielefeld und der B! Teutonia Wien, half er in Deutschland als Funktionär der “Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO)” den jährlichen Aufmarsch von Neonazis in Dresden mitzuorganisieren. Nach vielen Skandalen wanderte Jan Ackermeier von der Stelle als Mitarbeiter für den Olympen und FPÖ-Nationalratsabgeordneten Harald Stefan (die Burschenschaft Olympia gilt als eine der am weitesten rechst außen stehenden Burschenschaften) zum jetzigen Nationalratsabgeordneten Christian Höbart (pennale Burschenschaft Tauriska zu Baden) um schließlich seine Stelle in Linz anzutreten. Zudem war er Chef vom Dienst für die rechtsextreme Zeitschrift “Zur Zeit” und Verlagsbeauftragter für die Burschenschaftlichen Blätter.[20][21][22][23][24]

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Jan Ackermeier in der Aufmachung der Burschenschaft Teutonia Wien.

“Unzensuriert.at“

 

Als zweiter Medienpartner für den Kongress scheint “unzensuriert.at” auf. “Unzensuriert” begann als Projekt des 3. Nationalratspräsidenten und Olympen Martin Graf (FPÖ) und ist neben Facebook ein wichtiges Hetz und Propaganda Portal für die FPÖ. Im Impressum befindet sich die “1848 Medienvielfalt Verlags GmbH” und “Unzensuriert – Verein zur Förderung der Medienvielfalt”. Geschäftsführer von “unzensuriert.at” ist derzeit der ehemalige Büroleiter von Martin Graf und ebenfalls Olympe Walter Asperl. Der Chefredakteur ist Alexander Höferl, Grafs ehemaliger Pressesprecher und Mitglied der Burschenschaft Gothia Wien. [25]

Walter Asperl konnte, wie viele andere deutschnationale Burschenschafter und Kader der extremen Rechten, von der Regierungsbeteiligung der FPÖ (2000) profitieren. Verdingte er sich zuvor mit dem Betreiben vieler “Heimseiten” von Burschenschaften, konnte er sich 2001 schon einen Regierungsauftrag sichern.

Ihm wurden dabei mehrere Arbeitsprojekte zugeschanzt, unter anderem bekam der dabei Zugriff auf die Daten des ZMR (zentrales Melderegister) und anderen riesigen vertraulichen Datensätzen.

Mittlerweile ist er neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von “unzensuriert.at” Klubreferent im freiheitlichen Parlamentsklub.

Alexander Höferl, zuständig für die inhaltliche Ausrichtung von unzensuriert.at, ist gleichzeitig Leiter des FPÖ Kommunikationsbüros und zuständig für “FPÖ-TV”. Der ehemalige “Ring freiheitlicher Studenten (RFS)“-Vorsitzende ist wohl das hochrangigste FPÖ-Mitglied das am Kongress beteiligt ist, mit Ausnahme von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. [26][27][28][29]

 

Die ReferentInnen

 

Seit einiger Zeit werden auf der Ankündigungsseite des Kongresses die ReferentInnen beworben. Die Titel der Vorträge werden allerdings noch nicht erwähnt. Waren es Anfangs noch zehn ReferentInnen, verschwanden bald zwei Namen von der Liste, die bei Bekanntgabe für einiges an Aufregung gesorgt hatten: Björn Höcke und Jürgen Elsässer. Beide sind zentrale Figuren der rechtsextremen Szene in Deutschland, die am gleichzeitig stattfindenden Compact-Kongress in Köln teilnehmen sollten. Geplant war eine Videoliveschaltung nach Linz. Mit der Absage der von Elsässer organisierten “Compact” Konferenz in Köln wurde dieser vor kurzem wieder in die Liste der eingeladenen ReferentInnen aufgenommen.[30][31]

Die politischen Standpunkte Elsässers haben sich während seiner Karriere sehr oft gewandelt. War er früher noch Journalist in linken Zeitschriften und vertrat zwischenzeitlich “Querfront”-Konzepte, ist er mittlerweile einer der wichtigeren Vertreter der rechtsextremen “Gegenöffentlichkeit”. Er vertritt unter anderem antisemitsche, rassistische und homophobe Positionen. Die von ihm organisierten “Compact”-Konferenzen trugen in der Vergangenheit klingende Titel wie: „Für die Zukunft der Familie! Werden Europas Völker abgeschafft?“ (2013) und „Freiheit für Deutschland Für das Ende jeder Besatzung – Für Frieden in Europa“ (2015). [32][33]

Für Aufsehen sorgte auch die Teilnahme von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Der Mann der als das “Gehirn” der FPÖ gilt und den medialen Auftritt der FPÖ seit 2005 maßgeblich mitbestimmt, ist ein weiteres gutes Beispiel um zu zeigen, wie stark die FPÖ in diesen Kongress involviert ist. Als eine zentrale Figur in der FPÖ, und damit in der gesamten österreichischen Rechtsextremen, werden seine Beiträge vermutlich gut besucht. Seine umfassende Expertise im Umgang mit der “Lügenpresse”, wie MedienvertreterInnen schon im vorfeld des Kongresses beschimpft wurden, ist genau was auf diesem Kongress gesucht wird und verleiht diesem ebenso die notwendige Legitmität und Seriösität. [34][35]

Die ungarische Politik ist innerhalb der Rechten seit dem Aufschwung von Orbán und der Jobbik Partei ein populäres Thema um als Vorbild für die gewünschte völkische Politik zu dienen. So verwundert es nicht, wenn sich unter den acht eingeladenen Referent_innen eine ungarische Journalistin und eine östereichisch-ungarische Anwältin befand.

Eva-Maria Barki ist eine Wiener Rechtsanwältin die gute Kontakte in einschlägige Szenestrukturen hat. Als offiziell von der ungarischen Botschaft empfohlene Anwältin veranstaltete sie 2006 eine Pressekonferenz in Wien mit der späteren Jobbik-EU-Parlamentarierin Krisztina Morvai gegen die damalige “ungarnfeindliche”, “kommunistische neoliberale” ungarische Regierung.

2010 fiel die Rechtsanwältin wieder auf, da sie die erste Demonstration der faschistischen Partei Jobbik auf österreichischem Boden in Oberwart organisierte.

Sie ist auch langjährige Kooperationspartnerin von Jobbiks “Nationaler Rechtsschutzstiftung (NJA)”, geleitet vom Jobbik-Abgeordneten Tamás Gaudi-Nagy, die nach “Krawallen” 2006 die Vertretung von Rechtsextremen übernahm. Die NJA vertrat ebenfalls die Nazi-Kriegsverbrecher Képíró (Kuratoriumsmitglied Zsolt Zétényi 2011) und Csatáry (2012).

Außerdem tritt sie seit Jahren mit FPÖ-Politikern auf. 2010 sprach sie gemeinsam mit Strache auf einer Pressekonferenz, im Juni 2012 war sie Rednerin auf der FPÖ-Veranstaltung „Österreich 2000 – Ungarn 2012 – Zwei Staaten im Würgegriff der Europäischen Union.[36][37][38]

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Eva-Maria Barki während eines Vortrages beim “Wiener Akademikerbund”.

Eine Zeit lang stand auch Mariann Öry, Chefin der Auslandsredaktion bei der ungarischen Zeitung Magyar Hírlap auf der RednerInnenliste. Die Journalistin war bis zum 3. Oktober noch eine der eingeladenen, wurde aber durch Miša Đurković, einen serbischen Nationalisten, ersetzt.

 

Misa Djurkovic ist einer der bekannteren serbischen Politanalysten und schreibt Artikel für eine der größten Tageszeitungen des Landes. Ähnlich anderen ReferentInnen arbeitet er in einem von ihm selber geleiteten Thinktank. In diesem Fall dem “Zentrum für europäische Studien Belgrad”. In seinen Kommentaren verteidigt der ehemalige Soldat unter anderem die Taten Serbiens in den Jugoslawienkriegen, sein Recht seine Kinder zu schlagen und spricht von einem gezielten “Import” von Refugees von Georg Soros und der elitären EU gegen das christliche Abendland. Ganz im Einklang mit den vorherschenden Ansichten am Kongress also. [39][40][41][42]

Warum Maram Susli als Referentin eingeladen wurde, ist uns bis jetzt nicht bekannt, die Russland-Supporterin und Assad-Anhängerin passt jedoch gut zur Einladungspolitik. Susli wurde durch ihre verschwörungstheoretischen Youtube-Vlogs bekannt, in denen sie Themen wie den Konflikt in Syrien, aber auch Gamergate und Political Correctness behandelt.

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Maram Susli

Auf erste Ansätze einer funktionierenden Vernetzung mit konservativeren Kreisen dürfte die Teilnahme von Alexander Surowiec hinweisen. Nach einer klassischen Karriere in MKV, CV und der jungen ÖVP machte er sich erstmals bekannt durch das Organisieren von Podiumsdiskussionen mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

Später versuchte er relativ erfolgslos mit Untestützung des journalistischen Kollektivs “Correctiv” eine Investigativ-Plattform namens “Fass ohne Boden” aufzubauen. Ziel war es die Verflechtung der wiener Wirtschaft mit SPÖ-Granden offenzulegen.

Seit August 2016 ist daraus ein Blog mit Surowiec als Chefredakteur geworden auf dem auch der sexistische Nabg. Markus Franz schreiben darf. Als einer von bisher zwei Interviewten fällt dort FPÖ-Landtagsabgeordneter und Burschenschaftler Maximilian Krauss auf. Krauss war 2013 durch seine rassistischen Facebookpostings aufgefallen, wo er gegen Menschen mit “türkischem Blut” und “Ausländer-Terror” hetzte. [43][44][45]

Um den Anschein von Wirtschaftskompetenz zu erwecken, laden die VeranstalterInnen auch den ehemaligen “Euro-Experten” des Team Stronach Thomas Bachheimer ein. Bachheimer ist Chefredakteur seines Blogs “bachheimer.com”, der sich auch unter den Ausstellern befindet und Präsident des von ihm gegründeten “Gold Standard Institute Europa”.[46]

Roland Hofbauer, bislang eher unbekannt, ist Chefredakteur des Magazin “alles Roger?”. Dieses zeichnet sich vorallem durch eine Mischung aus belanglosen Boulvard und antisemitischen Verschwörungstheorien aus. In der Juli Ausgabe findet sich ein vier seitiges Portrait des ehemaligen Leiters der “Identitären” Alexander Markovics. Hinter dem Magazin steht Ronnie Seunig. Der Gründer von “Excalibur City” fiel schon durch einschlägige Aussagen zu Adolf Hitler und Nationalsozialismus auf: “Es war nicht alles schlecht, und obwohl man es nicht sagen darf, war zum Beispiel seine Beschäftigungspolitik wirklich gut, das stimmt einfach”. [47][48]

Die Russlandsympathien von “Info-Direkt” schlagen sich auch in der Einladungspolitik nieder, somit verwundert die Ankündigung von Eventmanagerin Natalie Holzmüller als Referentin nicht.

Die Chefredakteurin des kleinen Magazin “Art&Beauty” hat gute Kontakte zur FPÖ und der russischen Community in Wien. Sie ist die Organisatorin des russischen Balls in der Hofburg und 2014 veranstaltete sie ein “Geheimtreffen” zwischen dem russischen Oligarchen Konstantin Malofeev, FPÖ-Chef Strache, Marine Le Pen, Alexander Dugin und vielen mehr. Dazu empfehlen wir den aufschlussreichen Artikel vom Profil zu diesem Thema.[49]

Um ein jüngeres Publikum für den Kongress zu interessieren, wurden zwei bekannte Rechtsextreme aus Deutschland eingeladen.

Felix Menzel, Gründer und Chefredakteur der “Blauen Narzisse”, einem rechtsextremen Online-Magazin aus Deutschland, in dem auch regelmäßig Ex-Pegida Sprecher Nagel schreibt.

Die Szene-Laufbahn von Felix Menzel beginnt in Chemnitz, wo er 2002 die “Pennale Burschenschaft Theodor Körner zu Chemnitz” mitgründete. Bis 2007 war er Vorsitzender des Dachverbandes “Allgemeiner Pennäler Ring (APR)” und für den “Freibund – Bund heimattreuer Jugend”, einer rechtsextremen Jugendorganisation, war Menzel als Kontaktperson für die Sonnwendfeier 2008 angegeben. Mehr zum “Freibund” hier.

Gemeinsam mit dem Verleger und identitären Ideologen Götz Kubitschek organisierte er die “Konservativ-Subversive Aktion (KSA)” und die “Zwischentage”. Dieses seit 2012 stattfindende Vernetzungstreffen der rechten/rechtsextremen Medien in Deutschland nahmen sich die VeranstalterInnen des Kongresses augenscheinlich als Vorbild, überschneiden sich doch Design und viele der eingeladenen AusstellerInnen.

2013 wurde unter seiner Führung in Dresden ein “Zentrum für Jugend, Identität und Kultur” aufgebaut. Gemeinsam mit Johannes Schüller (Wochenblick), Dirk Taphorn (Burschenschaftliche Blätter) und Philip Stein wurde hier versucht, nach “Casa Pound” Vorbild ein faschistisches Zentrum zu starten.[50][51][52][53]

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Ein weiterer Referent – Philip Stein – trat vor allem durch seine Organisation des Projekts “EinProzent” gemeinsam mit dem Leiter der Identitären Österreich Martin Sellner in den Vordergrund. Ziel von “EinProzent” ist die breite Vernetzung und Finanzierung aller rechtsextremen Organisationen im deutschsprachigen Raum. Zum Beispiel floß eine Spende von 10000 Euro an die “Identitären” in Österreich. Wie viele anderen rechtsextreme Gruppierungen gibt sich “EinProzent” nach außen einen “bürgerlichen” Anstrich, über die Organisationsstruktur hält man sich allerdings eher bedeckt und schiebt lieber einen Strohmann vor.

2014 verteilte Philip Stein er laut antifaschistischen Beobachter_innen Werbematerial für den Neonazisaufmarsch in Dresden.

Neben Menzel ist Philip Stein einer der bekannteren Figuren der rechtsextremen “Intellektuellen”. Er pflegt gute Kontakte zu Götz Kubitschek, ist Schriftführer der berüchtigten Burschenschaft “Germania Marburg” und Pressesprecher der “Deutschen Burschenschaft (DB)”, Autor für die “Blaue Narzisse” und “Info-Direkt” und Gründer des auch eingeladenen “Jungeuropa Verlags”. [54][55][56][57][58]

v.l.n.r.: Identitären-Leiter Patrick Lenart, Identitärer und Burschenschafter Jörg Dittus, Philip Stein und Maximilian Stocker (zu ihm mehr Infos unter Stocker-Verlag)

Die Aussteller_innen

 

Neben Vorträgen wurden auch Projekte eingeladen, um in Linz ihre “Arbeit” zu präsentieren. Einschlägige Verlage, Zeitschriften und KünstlerInnen kommen dort genauso zusammen wie auch die Studierendenorganisation der FPÖ der RFS, die “Identitäre Bewegung” und Burschenschaften. Eine Auswahl:

Anschließend an Philip Stein ist die “Marburger Burschenschaft Germania” eine der Aussteller. Aufgefallen ist die Burschenschaft in den letzten Jahren vor allem durch die Einladung von Neonazis und “identitären Vordenkern”. Ihre Mitglieder verkehren meist in extrem rechten Kreisen, so war ein Bursche Teil einer gewaltbereiten Naziclique in Langenau, ein anderer war Mitglied in der “Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland” (mehr zur JLO bei Jan Ackermeier). Allgemein befindet sich die Germania am äußersten rechten Rand der Burschenschaften in Deutschland und Österreich und übernahm 2015 auch den Vorsitz der “Deutschen Burschenschaft”, die in den vergangen Jahren vor allem durch den Antrag auf eine Einführung eines sogenannten “Arierparagrafen” in die Medien kam.

Eine gute Nachlese zur Geschichte der “Germania” findet sich auf der Seite Stopptdierechten.at [59][60][61][62]

Ebenfalls aus Deutschland ist das NPD-nahe Magazin “Umwelt und Aktiv” vertreten, der Herausgeber Christoph Hofer soll im NPD-Kreisverband Rottal-Inn und NPD-Bezirksvorsitzender für Niederbayern gewesen sein. Auch in der Redaktion und unter den AutorInnen finden sich immer wieder NPD-Mitglieder. Inhaltlich befasst sich das Magazin mit klassischer öko-faschistischer und völkischer Blut & Boden Propaganda in Kombination mit nordischen Mythen und Sagen. Es fordert eine stärkere Beschäftigung der “einheimischen” Bevölkerung mit Umweltschutz ein, denn “Nationale Politk ist Umweltpolitk” oder wie es traditionell heißt “Umweltschutz ist Heimatschutz”. [63][64][65]

“Zuerst!” – das Magazin, für nach Selbstbezeichnung “deutsche Interessen”, gilt von WissenschaftlerInnen als rechtsextrem eingestuft. Der Historiker Volker Weiss im Wortlaut: “Die Zeitschrift ‘Zuerst!’ wird in der Szene als Nachfolger des von Munier aufgekauften faschistischen Traditionsblatts Nation & Europa gehandelt, will aber weit in etablierte Kreise hineinwirken.”

Geschäftsführer Dietmar Munier kann auf eine lange Laufbahn in der deutschen Rechtsextremen zurückblicken, unter anderem war er Mitglied im “Bund heimattreuer Jugend (BhJ)” und gilt bis heute als einer der wichtigsten Verleger rechtsextremer Literatur.

Chefredakteur ist Manuel Ochsenreiter, ehemaliger Autor der “Jungen Freiheit” und früherer Chefredakteur der einschlägigen “Deutschen Militärzeitschrift”. Neuerdings ist er auch als einer der RednerInnen auf den Kongress eingeladen.

2015 richtete die Zeitschrift ein “Lesertreffen” aus, bei dem unter anderem Menno Aden (ehemals AfD), Gerd Schultze-Rhonhof (rechtsextremer Geschichtsrevisionist) und Barbara Rosenkranz als RednerInnen auftraten. Alexander Dugin wurde live zugeschaltet.[66][67][68][69][70][71][72]

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Manuel Ochsenreiter

Gleichzeitig zum Kongress in Linz war von der deutsche Zeitschrift “Compact” eine sehr ähnliche Konferenz in Köln geplant. Dieser Konferenz wurden im September die Räume gekündigt, was schlussendlich zu einer Absage dieser führte.

“Compact – Magazin für Souveränität” ist ein seit 2010 erscheinendes Monatsmagazin, dass ganz ähnlich wie “Info-Direkt” krude Verschwörungstheorien verbreitet, Putin feiert und sich vor allem mit rassistischer Propaganda einen Namen machte. Gegen den allgemeinen Trend wächst das Magazin und erfreut sich in AfD und Pegidakreisen großer Beliebtheit. Dies äußert sich unter anderem in dem enormen Andrang bei den regelmäßig stattfindenden Compact-Konferenzen. Dort scheut das Magazin auch keinen Kontakt zu bekannten Rechtsextremen, an der Konferenz in Köln hätte auch der “Identitäre” Führer Martin Sellner als Sprecher teilnehmen sollen.[73][74]

“Der Eckart” darf als eine der ältesten (1953) aktiven revanchistischen Zeitungen in Österreich natürlich nicht fehlen. Als offizielles Organ der “Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM)” die vom “Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)” als rechtsextrem bezeichnet wird, gibt es auch sehr klare Verbindungen zu den OrganisatorInnen. Wie anfangs beschrieben ist Karl Winkler, Obmann der ÖLM in Oberösterreich, gleichzeitig Obmann des Vereins hinter der “Info-Direkt” Homepage.

Unter den AutorInnen der Zeitung fanden sich früher zahlreiche ehemalige NSDAP und SA-Mitglieder und “anerkannte” NS-SchriftstellerInnen, heute schreiben der ehemalige Pegida-Österreich Sprecher Georg Nagel und der AFP-Kader Konrad Windisch für das Blatt. Windisch wurde zwei Mal wegen dem Veröffentlichen von neonazistischen Artikeln rechtskräftig verurteilt. Der Chefredakteur Thomas Hüttner ist FPÖ-Bezirksrat in Wien und Mitgründer der “pennalen Burschenschaft Ghibellinia”.[75][76][77][78]

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v.l.n.r.: Eckart Chefredakteur Thomas Hüttner, Manfred “Odin” Wiesinger (auch einer der Ausstellenden), Elmar Podgorschek (FPÖ Landesrat in Oberösterreich)

Die “Identitäre Bewegung” ist eine neofaschistische Organisation, die neben Frankreich in Österreich bisher die größte Verbreitung hat. Die Führungsriege in Österreich besteht fast ausschließlich aus deutschnationalen Korporierten, eine ähnliche Entwicklung ist in Deutschland zu beobachten. Sogenannte “neurechte” Konzepte aus den 80ern aufgreifend, setzt die Organisation vor allem auf effektive mediale Selbstinszenierung um ihre rassistischen Inhalte und Verschwörungstheorien verklausuliert in breitere Gesellschaftszusammenhänge zu tragen. Versuchen sie sich in der Öffentlichkeit als adrette junge “Aktivisten” zu geben, reicht ein kurzer Blick aus um das tatsächliche Gewaltpotential der “Identitären” realistisch einzuschätzen. Es wird kein Hehl daraus gemacht dass sich die Vereinigung zur “körperlichen Ertüchtigung” trifft, Führer Matin Sellner brüstet sich damit Besitzer einer Schusswaffe zu sein, führende Kader der Organisation waren 2016 auch an gewaltsamen Angriffen auf antifaschistische DemonstrantInnen in Graz beteiligt.

Leiter der Identitären in Österrreich ist Martin Sellner. Ursprünglich aus dem Umfeld des Neonazis Gottfried Küssel und nach einem kurzem Abstecher bei der “Burschenschaft Olympia Wien” ist er einer der treibenden Kräfte hinter ihren Aktionen. Mittlerweile ist er Mitglied bei der “Universität-Sängerschaft Barden zu Wien” und pflegt sehr gute Kontakte nach Deutschland. In Linz ist die führende Person Patrick Lenart. Dieser nahm vor einigen Jahren an dem bei bei Rechtsextremen und Neonazis beliebten “Ulrichsberg-Treffen” Teil und ist ebenso Aktivist der frühen Stunde. Mitglied beim “Verein deutscher Studenten (VdSt)” und mit engen Kontakten zur “Arminia Czernowitz” ist zu erwarten, dass er an dem Kongress teilnehmen wird. [79][80][81]

Gemeinsam betreiben Martin Sellner und Patrick Lenart auch den zweiten identitären Aussteller “Phalanx Europa”, ihren eigenen “Modeversand”. Der Versand verkauft “Identitäre” Kleidung und Accessoires und dient als wichtige Einnahmequelle.

Zum Ende kommend sollten noch drei eng verbundene Aussteller aus Graz näher betrachtet werden. Der “Leopold-Stoker-Verlag”, der “Ares-Verlag” und die darin herausgegebene Zeitschrift “Neue Ordnung”. Bei allen dreien nimmt Wolfgang Dvorak-Stocker als Verlagsleiter bzw. Geschäftsführer die führende Rolle ein.

Der “Leopold-Stocker-Verlag” ist eines der wichtigsten Verlagshäuser der deutschsprachigen Alt-/Neo- Nazi- und rechtsextremen Szene. Bis 2004 brachte er neben der “Neue Ordnung” auch noch eine ganze Reihe landschaftlicher Zeitschriften heraus. Prestige erlangte der Verlag durch viele Veröffentlichungen in diesem Genre, so durfte der Verlag zwischenzeitlich das Landeswappen der Steiermark “ehrenhalber” im Logo führen. Ende 2004 wurde dann der “Ares-Verlag“ gegründet, was relativ gleichzeitig mit einer Verlagsumgründung 2005 dazu führte, dass die politischen und historischen Bücher und die “Neue Ordnung” von den Landwirtschaftsbereichen separiert wurden.

Seither kümmert sich Wolfgang Dvorak-Stocker vor allem mit seinem Sohn Maximilian Dvorak-Stocker um den “Ares-Verlag”. Dieser bringt in regelmäßigen Abständen die “Neue Ordung” heraus und gibt zahlreichen AntisemitInnen und RassistInnen die Möglichkeit ihre Weltbilder an ein breites Publikum zu vermitteln. So durften auch der Holocaustleugner David Irving oder, der in Deutschland wegen Volksverhetzung verurteilte, Hans-Dietrich Sander in dort publizieren. Auch der Rassist John Philippe Rushton und Ideologe der “nouvelle droite” Alan de Benoist ließen Bücher im “Ares-Verlag” verlegen. Für mehr Informationen zum Stocker-Verlagshaus ist die langjährige Dokumentation der Mayday Graz besonders zu empfehlen.[82][83][84][85]

Wolfgang Dvorak-Stocker ist ein bedeutender Netzwerker in den rechtsextremen-rechtskonservativen Dunstkreisen. So waren er und sein Sohn Maximilian in mehreren Jahren hintereinander auf den Demonstrationen der “Identitären” in Wien vertreten.

In dem sich neu konstituierenden Männerbund “St. Georgs Orden”, indem auch FPÖ-Präsidenschaftskandidat Norbert Hofer Ehrenritter ist, wurde Wolfgang Dvorak-Stocker 2016 durch den Ritterschlag aufgenommen.
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Wolfgang Dvorak-Stocker auf der Identitären-Demo in Wien 2014

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Sohn Maximilian Stocker auf der Identitären-Demo 2014

Quellen:

[1]http://europaeisches-forum.at/

[2]http://derstandard.at/2000044844601/Mit-Kickl-und-IdentitaerenLinzer-Prachtsaele-fuer-rechten-Kongress

[3]http://www.info-direkt.eu/

[4] ZVR:305527880

[5]http://www.zeit.de/2016/03/info-direkt-magazin-russland

[6]http://www.linz.at/politik_verwaltung/6298_80604.asp

[7]https://bawekoll.wordpress.com/2013/04/10/die-fpo-czernowitz/

[8]http://www.stopptdierechten.at/2010/11/18/die-afp-jugend/

[9]http://www.stopptdierechten.at/2010/08/24/die-afp-teil-3-die-politische-akademie-der-afp/

[10]http://www.stopptdierechten.at/2013/06/11/rfj-watch-ein-geeigneter-spitzenkandidat-der-fpo-oo/

[11]http://www.stopptdierechten.at/2011/09/08/straches-%E2%80%9Epaintball%E2%80%9C-partner-wieder-zuruck/

[12]http://derstandard.at/1315005899404/Wels-Ex-NPDler-wirkte-mit-falschem-Namen-als-Journalist

[13]http://www.stopptdierechten.at/2015/04/14/wer-steckt-hinter-%E2%80%9Einfo-direkt%E2%80%9C/

[14]http://www.linz.at/politik_verwaltung/6284_48319.asp

[15]http://derstandard.at/1334531102188/Oberoesterreich-Bundesheer-ortet-bei-Linzer-FPOe-Chef-Naehe-zu-Rechtsextremismus

[16]http://www.profil.at/home/in-neonazi-foren-fpoe-politiker-zukunftshoffnung-264399

[17]http://www.stopptdierechten.at/2012/04/19/die-unbescholtenen-bekannten-des-detlef-wimmer/

[18]http://www.stopptdierechten.at/2013/03/11/identitare-arminia-czernowitz/

[19]http://www.stopptdierechten.at/2016/09/28/die-villa-der-identitaren-in-linz/

[20]https://www.sachsen-depesche.de/politik/%E2%80%9Everteidiger-europas%E2%80

[24]http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/deutsche-burschenschaft-wiener-teutonia-uebernimmt-den-vorsitz-a-873889.html

[25]https://de.wikipedia.org/wiki/Unzensuriert.at

[26]https://www.fpoe.at/medien/kommunikationsbuero/person/alexander-hoeferl/

[27]https://www.unzensuriert.at/content/008257-Lernen-Sie-Unzensuriert-kennen

[28]https://www.raw.at/texte/attack/gegen-alle-maennerbuende-2/

[29]http://www.profil.at/oesterreich/fpoe-strache-internet-tag-tag-propagandastueck-6378335

[30]https://twitter.com/doew_at/status/772855224826523649

[31]http://www.express.de/koeln/rechtspopulisten-nach-koelner-boykott—compact-magazin-gmbh–sagt-konferenz-ab-24814118

[32]https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Els%C3%A4sser

[33]https://www.otto-brenner-shop.de/uploads/tx_mplightshop/AP18_Storz_2015_10_19.pdf

[34]http://www.profil.at/oesterreich/fpoe-generalsekretaer-herbert-kickl-straches-reime-schmied-367308

[35]http://www.news.at/a/herbert-kickl-straches-mephisto

[36]https://pusztaranger.wordpress.com/2013/10/06/der-ungarische-botschafter-und-seine-nationalen-revolutionare/

[37]https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_06499/imfname_202000.pdf

[38]http://www.stopptdierechten.at/2013/05/07/linz-oo-polizeilich-unterstutzter-rassismus/

[39]http://i4.cn.cz/protext/pdf/New-Conservatisms-Program.pdf

[40]http://www.politika.rs/scc/clanak/313834/Kako-da-odbranim-svoju-porodicu

[41]https://fleming.foundation/2015/10/an-interview-with-misa-djurkevic-serbia-and-europe-under-siege/

[42]http://www.ies.rs/OInstitutu/

[43]http://www.surowiec.at/alexander-surowiec-lebenslauf/

[44]http://derstandard.at/2000016908713/Marcus-Franz-ein-Pograpscher-wechselt-die-politische-Farbe

[45]http://www.profil.at/oesterreich/fpoe-die-sager-maximilian-krauss-377012

[46]http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2013/07/11/stronach-mann-in-vorarlberg.vn

[47]http://derstandard.at/2000025028917/Alles-Roger-Antisemitische-Tendenzen-in-Heft-mit-Proell-Interview

[48]http://www.stopptdierechten.at/2015/11/16/%E2%80%9Ealles-roger%E2%80%9C-ist-nicht-clean/

[49]http://www.profil.at/oesterreich/eurasier-mit-heinz-christian-strache-wien-375880

[50]https://gamma.noblogs.org/archives/1439

[51]https://books.google.at/books?id=aupUCgAAQBAJ&pg=PA441&lpg=PA441&dq=felix+menzel+bund+heimattreuer+jugend&source=bl&ots=_UhMvAkJNY&sig=3oqz6fQQkQPEoPLQ2gAUT0bZzEY&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjW2ZWbp5fPAhXEaRQKHd3hDmcQ6AEIQjAG#v=onepage&q=felix%20menzel%20bund%20heimattreuer%20jugend&f=false

[52]http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/10/10/treffen-der-neuen-rechten-eine-messe-fur-salonrassisten_14078

[53]http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rechte-messe–zwischentag–in-berlin-die-neuen-rechten-vernetzen-sich-4466590

[54]https://einprozent.de/ueber-uns/

[55]https://linksunten.indymedia.org/en/node/111307

[56]https://linksunten.indymedia.org/en/node/146929

[57]https://linksunten.indymedia.org/en/node/111307

[58]http://www.burschenschaft.de/main2/impressum.html

[59]https://naziwatchmarburg.noblogs.org/warum-die-burschenschaft-germania-kein-naziproblem-hat-sondern-eines-ist/

[60]https://antifamarburg.wordpress.com/dossier-burschenschaft-germania/

[61]http://www.fr-online.de/rhein-main/marburger-burschenschaft-radikalisierung-befuerchtet,1472796,29707386.html

[62]http://www.stopptdierechten.at/2016/09/29/linz-marburger-germanen-stellen-sich-aus/

[63]http://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechtsextreme-entdecken-den-umweltschutz-a-814893.html

[64 http://www.sueddeutsche.de/politik/unterwanderung-des-biolandbaus-durch-rechtsextreme-idylle-in-gruen-braun-1.1332321

[65]http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/umwelt-aktiv-7998

[66]https://de.wikipedia.org/wiki/Zuerst!

[67]http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/hetzblatt-zuerst-dgb-kritisiert-bauer-wegen-rechtspostille-a-806214.html

[68]https://de.wikipedia.org/wiki/Dietmar_Munier

[69]https://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Ochsenreiter

[70]https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Schultze-Rhonhof

[71]https://de.wikipedia.org/wiki/Menno_Aden

[72]https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Rosenkranz

[73]http://www.express.de/koeln/rechtspopulisten-nach-koelner-boykott–compact-verlag-sagt-konferenz-ab-24814118

[74]http://www.zeit.de/2016/25/afd-compact-juergen-elsaesser

[75]https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Eckart

[76]http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/rechtsextreme-organisationen/schutzverein-oesterreichische-landsmannschaft-oelm

[77]https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Windisch

[78]http://www.ghibellinia.at/geschichte.htm

[79]http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/september-2016/identitaere-burschen

[80]http://derstandard.at/2000029269290/Nach-Identitaeren-Demo-in-Graz-Ueberfall-auf-Gegendemonstranten

[81]http://kuesselskameraden.blogsport.eu/

[82]https://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Stocker_Verlag#Zeitschrift_.E2.80.9ENeue_Ordnung.E2.80.9C

[83]http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/rechtsextreme-organisationen/neue-ordnung

[84]https://maydaygraz.wordpress.com/rechtsextremismus-dokumentiert/stocker-verlag/

[85]https://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving